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Naturland

Verband für ökologischen Landbau e.V.

wurde 1982 ins Leben gerufen, dieser Verband ist basisdemokratischen Organisiert. Über die
Einhaltung der Richtlinien und Ziele wacht eine gewählte Delegiertenversammlung. Naturland entwickelte
sich aus einem regionalen Verband im laufe der Jahre, zu einem global Player im Sektor ökologischer Wirtschaftsweise. Durch die Struktur des Verbandes wurden schnell neue Tätigleitsfelder besetzt, Naturland
ist ein Pionier in den Bereichen ökologische Aquakulturen und ökologischer Waldnutzung.
Seit 1986 arbeitet Naturland mit dem gepa Fairhandelshaus aus Wuppertal zusammen, eine Förderung des
Öko Landbau weltweit konnte entstehen. Heute arbeiten viele Bauern in Asien, Afrika und Amerika nach den ökologischen Standarts von Naturland. Durch die Einführung der Sozialen-Standarts für Naturlandbetriebe
und für Hersteller das Projekt Faire Partnerschaft, runden das Bild eines ganzheitlichen Konzeptes ab.

Ganzheitlicher Ansatz

Naturland Richtlinien decken Bereiche ab, die in der EG-Öko Verordnung nicht vorkommen. Diese setzen sich aus 3 Faktoren zusammen, ökologischer Anbau, soziales Engagement für den Mensch und faire Handels- beziehungen. In einer respektvollen Umgebung gedeiht der ökologische Anbau und sichert den Partner ihre Existens. Nachhaltiges Wirtschaften (Kreislaufwirtschaft), Natur- und Klimaschutz, Sicherung und Erhalt von Boden, Luft und Wasser und den Schutz des Verbrauchers.
Naturland Netzwerk

Übersicht der Richtlinien und Projekte von Naturland

Der Boden das Herzstück des Bauerhofes,

ohne eine gesunden und lebendigen Boden ist keine bio- ökologische Wirtschafts-
weise möglich. Bei Naturland Bauerhöfen ist daher eine abwechslungsreiche Frucht-
folge vorgeschrieben. Leguminosen (Kleeartige Futterpflanzen) bindet Stickstoff aus
der Luft und regeneriet den Boden. Durch die Untersaat und angepassten Umbruch sind die Auswaschungen von Nährstoffen vorzubeugen. Der Kalkhaushalt des Bodens
wird standortgerecht reguliert. Beim bearbeiten durch Maschinen muss auf die
Schichtung des Bodens geachtet werden, sowie die geeignete Bodenfeuchte.
Ausgeschlossen sind Böden mit Altlasten z.B. die mit Klärschlamm behandelt worden
sind.
Vergleich Naturland und EG-Öko Verordnung

Wie Düngen die Naturland Betriebe,

durch die Umsetzung eines belebten Bodens bekommt der Landwirt ausgewogene
Kulturpflanzen aber ohne die richtige Nährstoff zufuhr geht dies nicht.
Zugelassene Dünger sind: Stallmist aufbereitet mit zusatz von Steinmehl 3 Monate Rottung. Der Mist wird vor dem aufbringen mit Stroh vermengt.
Grünkompost aus unbedenklichen Beständen (Bio), Torf bei Jungplanzenzucht,
Holzabfälle aus Biobetrieben, Mineralische Ergänzungsdünger wie Kalk, Gesteinsmehl,
und Tonerde.
Verbotene Dünger sind: Konventionelle Gülle, Geflügelmist, Blut- Tier-und Knochen-
mehl. Sämtlichen chemischen-synthetischen Stickstoffdünger wie Mineral- und
Spurenelemtdünger.
Die Gesamt-Düngermenge ist auf 112 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr begrenzt.

Saatgut und Jungpflanzen,

müssen Naturland zertifiziert oder eine geleichwertige
Zertifizierung entsprechen. Das Saatgut muss stand-
ort bezogen gewählt werden. Abwechlungsreiche
Fruchtfolge für die Böden, Genteschnisch veränderte
Planzen sind verboten.
Möglichkeiten einer Selbstregulierung des Ökosystems
sind zu schaffen, Hecken, Nistplätze, Feuchtzonen.
Unkräuter gehören zu einem natürlichen Lebensraum
der Tierwelt, diese Eindämmung sollte so gering wie
möglich geschehen. Chemisch-synthetischen Mitteln
und Wachstumsregulatoren ist verboten.

Tierhaltung bei Naturland,

ähnlich wie bei Bioland, sollen den Tierarten das Ausleben der arteigenen Verhaltens-
muster ermöglicht werden. Auslauf, genügend Platz, Ruhezonen, geeignete Futter-
plätze und Sozial- Fortflanzungsräume geboten werden. Das Verhältniss zwischen der
Menge der Tiere und der größe des Bauerhofes muss eigehalten werden. z.B.: 10
Mastschweine pro ha. Das Futter muss zu 50% aus dem eigenen Betrieb stammen.
Zukauf nur von Zertifizierten Betrieben im Futter- Mistaustausch.
Im Sommer ist das füttern mit Grünfutter vorgeschrieben
Weitere Infos zur Tierhaltung bei Naturland

Was macht Naturland anders,

Pionierleistungen vom Naturland e.V. sind sicher die ökologischen Aquakulturen, öko-
Waldnutzung, die Festlegung der sozialen Standarts das national und internationale Projekt Faire Partnerschaft. Die Vernetzung vom Landwirt, zum Hersteller, den Beratern und den Kontrollstellen ermöglicht eine konsiquente Oualitätsicherung über
alle Stationen für ein Produkt. Damit ensteht eine transparenz, dies erhöht das vertrauen des Verbrauchers. Unterstüzt durch das Projekt bio-mit-herz

Ökologischer Wildfang von Fischen,

Naturland regelt in Ihren Richtlinien die Fischzucht sowie den Wildfang von Fischen,
um das Naturlandzeichen zu bekommen müssen die Betriebe diese einhalten.
Wildfang von Fisch- Wirbelosen- und Pflanzenarten: ein Großteil des Bedarfs an Meeresfrüchten und Fischen wird noch in Seen, Flüssen und den Meeren wild gefangen. Naturland zertifizierte Betriebe müssen die sozialen und öklogischen
Standarts erfüllen. Naturland arbeitet dabei mit wissenschaftlichen Einrichtungen für
Fischerei, den Fischereibehörden und der verarbeitenden Industrie zusammen um diese Richtlinien durch zusetzen und weiter zu entwickeln.
Bestände: in festen Gebieten, dürfen die Tierbestände nicht überfischt werden damit sich das Ökosystem auf natürliche Weise regenerieren kann. Mindestgröße und Höchstmengen, Technik und Gerät, Schonzeiten, Vermeindung und Verminderung des Beifangs, Schutz des Ökostyems und deren Spezies.
Bei der Hochseefischerei gelten die gleichen Schutzmassnahmen, aber darüber hinaus ist Verboten: Fang von Meeressäugern und Schilkröten, Fang von Haien zwecks den Flossen, fischen mir Gift und Sprengstoffen, Beschädigung von Korallen-
riffen, Baumkurrenfischerei, Grundschleppnetze auf strukturreichen Meeresböden
und den Einsatz von Schleppnetzen ohne geeignete Fluchfenster.
Lesetipp zum Wildfang:
Genuss aus Wildfang

Ökologische Fischzucht und Aufzucht Wirbelloser Tiere,

durch Aufzucht von Fischen hat man scheinbar das Problem gelöst, keinen Mangel ? Doch überfüllte Aquakulturen, Antibiotika und falsche Futtermittel zeichen ein
anderes Bild. Viel Masse und höchstmöglichen Ertrag !
Naturland beschreibt in Ihren Richtlinien den ökologischen und sozialen Weg, Aquafarmen in über 20 Ländern halten sich inzwischen an diese Vorgaben und züchten Tiere in Bio Qualität.

Die Öko-Aquakultur: Die Haltung der Tiere in Teichen, Netzgehegen, Muschelleinen und Einfriedungen müssen Standort gerecht gewählt sein. (bei Süßwasser und Salzwasser Anlagen) Das Ökosysthem der Standorte darf nicht beeinträchtigt
werden. Die Besatzdichte (Menge der Tiere pro Anlage) muss Artgerecht sein.
Keinen Einsatz von Chemie (z.B. Algenbesatz), bei Heilmittel dürfen nur natürliche Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen. Die Tiere sollen ihr Artbedingten Verhaltensmuster ausleben können. (Ruhezonen, Beschattungen, Strömungs- verhältnisse, Nahrungsaufnahme, Sozialverhalten)
Fischerei Projekt in Tansania
Öko Mikroalgen Kulturen:
wegen dem hohen Gehalt an Pflanzenstoffen angebaut,
diese kommen als Nahrungsergänzungstoffe und der Alternativmedizin zum einsatz.
Die Kulturbecken brauchen viel Sonnenlicht, stätige Wasserumwälzung. Verboten
sind der Einsatz von Kunstdünger und tierische Produkte wir Mist.
Futter: Futtermittel aus Ökolandwirtschaft, Fischmehl und Fischöl aus der
Verarbeitung von Ökofisch. Die Bestazdichte ist so groß das mindsetens 50% der Nahrung natürlich aufgenommen werden kann.
Verboten: Fischerei zwecks Futter für die Anlage und kein Gentechnisch Verändertes Futter. Gewässerschutz keine Verunreinigung der Wasserqualität durch Kot und Dünger. Die Weiterverarbeitung erfolgt nach ökologischen Richtlinien.
Lesetipps zum Fisch:
Bio Lachs
Bio Forelle
Bio Shrimps

Öko Wald und Holznutzung,

unsere Wälder haben viele Aufgaben, Sie dienen uns zur Entspannung, haben viele Ressourcen wie Holz, Tiere und Pflanzen (Pilze, Kräuter). Regeln den Wasserhaushalt
binden Kohlendioxid, sichern Arbeitsplätze und schützen vor Steinschlägen. Daher
entwickelte Naturland eigens Richtlinien für die ökologische Waldnutzung.
Der Wald: soll sich natürlich an die regionlen Begebenheiten anpassen, natürliche
Verjüngung, Pflanzungen heimischer Sorten und Artenvielfallt. Schaffung von Bio-
topen (verrotende alte Bäume), Feuchtgebiete und Wald der sich selbst überlassen wird (Urwald). Keinen Kahlschlag sondern schonende Holzernte, Verzicht auf den
Einsatz von Pestiziden und Düngemittel und Schutz des Waldbodens durch Boden- entwässerung. Wildbestände müssen dem Standort angepasst werden, Verzicht von
nicht heimischen Arten (Muffelwild ect.) Öko Waldnutzung.
Holzverarbeitung: nach Naturland Richtlinien sieht vor, nur Holz aus Naturland- betrieben zu verwenden, Zertifizierung vom Baum bis zum Endprodukt, Verzicht auf
chemische-syntetische Lager- und Holzschutzmittel und Biozide. Nur Lösungsmittel
für den Anstrich aus Nachwachsenden Rohstoffen. Die Holztrocknung soll Energie-
sparend sein, kurze Transportwege und Umweltfreundliche Verpackungen.
Naturland Weihnachtsbäume: werden ohne Pestiziden und Düngemittel angebaut, bei
Durchforstung entnommen oder auf Sondernutzungsflächen (Stromleitungstrassen).
Hier gibt es Öko Weihnachtsbäume
Lesetipp : Robin Wood

Logo Faire Partnerschaft

Naturland Fair aus einer Hand,

das soziale Engagement von Naturland beginnt 1986, durch die 2005 eingeführten
verbindlichen Sozialstandarts für Erzeuger unf Verarbeiter wurde ein klares Zeichen
gesetzt, daß die Arbeit des Landwirts national und international einer hohen Stellen-
wert besitzt. Diese Arbeit auch fair bezahlt, den Willen ökologisch zu Leben und zu Handel anerkannt wird. Dies gilt besonders inzwischen für die Bekämfung der
Armut in den Entwicklungsländern. Durch die internationel Zusammenarbeit werden
diese Kriterien weiter entwickelt und umgesetzt. Folgende Kriterien müssen zertifiziete Partner umsetzen.
Zertifizierung von Naturland Partnern: Landwirte von Naturland werden jährlich
durch staatlich anerkannten Kontrollstellen geprüft, das gleiche bei Verarbeitungs-
betrienen. Handelspartner können Fair Partner werden wenn 70% ihrer Produkte den
Fair Partner Richtlinien erntsprechen.
Soziale Verantwortung: Menschenrechte, gerechte Bezahlung, Versammlungs- freiheit und keine Kinderarbeit.
Faire Erzeugerpreise: Gemeinsame Preisfindung zwischen Erzeuger und Handels-  partner zur Deckung der Kosten und Findung eines angemessenen Gewinnes.
Gute Handelsbeziehungen: Langfristige Verbindungen mit den Partner werden an-
gestrebt. Der Umgang zwischen den Partner soll von Respekt gerägt sein.
Regionaler Rohstoffbezug: Betreibsmittel sollen Regional bezogen werden, kurze
Transportwege.
Gemeinsame Qualitätssicherung: Transparenz vom Erzeuger über den Handel bis
zum Verbraucher, Qualitätstandarst werden zusammen entwickelt.
Gesellschaftliches Engagement: Investition in Arbeitsplätze, Umwelt-, Sozial-, Gesundheits-, Kultur- und Bildungsprojekte.
Unternehmensstrategie und Transparenz: der Verbraucher kann das Produkt vom
Anbau, Weiterverarbeitung, Transport und Handel verfolgen. Der Fair Gedanken wird
als Leitbild und Motivation gesehen.
Lesetipp:
Naturland Fair Richtlinien
Faire Bedingungen
Ein Beispiel:
ersten fairen Bio-Schokoladen mit fairer Bio-Alpenmilch, dabei bekommen die Bauer aus Peru und die Biobauern einen fairen Preis für Ihre Arbeit.
Schokolade trifft Milch zu fairen Bedingungen
Bio Milch

Verbraucher sehen den Erzeuger

Naturland e.V. hat viele Gesichter,

Textilien: Alle Naturfasern aus zertifizierten Betrieben dürfen verwendet werden.
Bei der Verarbeitung, Spinnen: Paraffin aus natürlichen Rohstoffen, Schlichten: nur
Stärkederivate aus natürlichen Substanzen, Bleichen: nur Sauerstoffbasis und Drucken: nur natürlichen Farben verwendet werden.    Verboten: Ammonik, Chloreirung, Merzerisieren, Optische Aufhellung und Plastisoldruckverfahren.
Richtlinien Textilien
Kosmetik: Alle landwirtschaftlichen Produkte die den Naturland Richtlinien entsprechen. Tierische Rohstoffe dürfen verwendet werden wenn Sie von den Tier
produziert werden. Verboten keine Bestandteile von Tieren und Tierversuche.
Richtlinien Kosmetik
e-Cert Software: ist ein gemeischafts Projekt Schweiz und Österreich, dabei handelt es sich um eine Software Lösung speziell die Zertifizierung und Kontrolle dieser.
bio-mit-Gesicht: wurde als zusammenschluss von Naturland, das Forschungsinstitut für biologischen Landbau und das Handelsunternehmen „tegut...“ gegründet. Um dem
Verbraucher die Möglichkeit zu geben. Über das Internet kann der Kunde durch die
Nummer die das Produkt trägt den Erzeuger besuchen.
Bio mit Gesicht, hier kann man sehen wer meine Lebensmittel herstellt
Akkretitierung:
Naturland ist weltweit der bekanntesten Zertifizierungsorgane, für
Produkte aus dem ökologischen Landbau. Ist aber auch der erste Deutsche Verband,
das die IFOAM Akkreditierungsprogramm erfolgreich durchlaufen hat.
Kontrollen: werden Jährlich durchgeführt und es gibt immer wieder unangemeldete Stichproben. Dabei arbeitet Naturland mit diesen Kontrollstellen zusammen.
BCS-Öko-Garantie GmbH, Gesellschaft für Ressourcenschutz mbH GfRS
IMO Institut für Marktökologie GmbH, Lacon GmbH und der Ökop-Zertifizierungs GmbH.

Wir können nicht alle Richtlinien der Verbände besprechen, daher ziehen wir die besonderen Merkmale der jeweiligen Verbände heraus und stellen diese vor.
Weitere Informationen zu den Verbänden finden Sie über die passenden Links.
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