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Deutsche Bio Siegel

Das Deutsche Bio-Siegel

Das Bio-Siegel ging im Jahr 2001 mit einer klaren Botschaft auf den Markt: 'Wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin'. Nach nun zehn Jahren existieren im Handel über sechzigtausend Produkte, die dieses Label tragen. Etwa viertausend Betriebe hauptsächlich aus Verarbeitung sowie Handel haben die biodynamisch geführten Sektoren entdeckt. 'Bio'
steht für gesunde Ernährung und ist ein wichtiges Standbein der Ernährungswirtschaft geworden. Der Erfolgsfaktor beruht auf dem hohen Bekanntheitsgrad: Fast neunzig Prozent der Verbraucher
ist das Bio-Label bekannt. Wer auf gesunde Ernährung viel Wert legt, achtet darauf Bio-Produkte mit dem Siegel einzukaufen. Das Bio-Siegel gilt als wichtige, verlässliche sowie vertrauenswürdige Orientierungshilfe für den ökologisch orientierten Verbraucher. EU-weite Rechtsvorschriften garantieren dem Verbraucher einheitliche Standards des Landbaus, der Produktion sowie der artgerechte Tierhaltung. ( Respekt für das Leben der Tiere )
Um weiterhin Transparenz und Klarheit in der Kennzeichnung der Lebensmittel zu schaffen, wurde kürzlich
der Markenschutz-Verlängerung des Bio-Siegels für zehn Jahre zugestimmt.

Deutschland stellt inmitten der 'Europäischen Union' den größten Absatzmarkt der Bio-Produkte dar und ist weltweit hinter den USA positioniert. Fast ein Drittel der rund achtzehn Milliarden Euro, die mit Bio-Waren in der EU erwirtschaftet werden (ohne Export), sind der deutscher Umsatz mit Bio-Produkten. Dabei beruht die Versorgung mit Bio-Waren für den deutschen Markt momentan noch auf dem verhältnismäßig hohen Importanteil. Die Konsumenten wenden sich jedoch zunehmend regionalen sowie saisonalen biodynamisch produzierten Waren zu. Hierin besteht für die Bio-Branche eine Chance, um vorhandenes Potenzial weiter auszubauen.

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Die steigende Bedeutung der Bio-Branche wird auch durch die zunehmende Anzahl der nach ökologischem Gesichtspunkt bewirtschafteten Betriebe sowie Bodenflächen gezeigt. In Deutschland wurden 2010 etwa 100.000 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche von fast 22.000 Betrieben nach ökologischer Art bewirtschaftet. Weltweit liegt der Anteil des ökologischen Anbaus bei circa 35 Millionen Hektar.

Mit dem Bio-Siegel wurde es Landwirten sowie Händlern zum ersten Mal ermöglicht, alle zusätzlichen Leistungen, die der Ökolandbau für Konsumenten und Umwelt erbringt, auf den Waren in einheitlicher Form zu kennzeichnen. Das markante sechseckige Bio-Siegel dürfen nur Produkte tragen, die laut Richtlinien der EU-Verordnung ökologisch hergestellt wurden. Unabhängige Kontrollen sind ein Garant für biodynamisch hergestellte Bio-Produkte. Das Bio-Siegel ist in Europa am weitesten verbreitet und die zusätzlichen deutschen Siegel der hier ansässigen Anbauverbände, kennzeichnen einen erhöhten Standard, der die EU-Ökoverordnung übersteigt. Zudem machen sie deutlich, dass die Ware von Landwirten sowie Lebensmittel-Verarbeitungs- betrieben erzeugt wurde, die greifbar sind und nicht anonym sowie ein System der Beratung und Betreuung bieten.

Der Erfolg des deutschen Bio-Siegels soll nun auch auf der europäischen Ebene weitergeführt werden. Seit Mitte 2010 müssen Bio-Lebensmittel, die vorverpackt sind, das neue EU-Bio-Siegel tragen. Für diese neue Kennzeichnung stand das deutsche Bio-Siegel Pate - es darf unverändert, auch mit dem neuen EU-Bio-Siegel, weiterhin verwendet werden.

Was unterscheidet den Ökolandbau vom herkömmlichen Landbau

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Der Boden,

es darf keine Mineraldünger eingesetzt werden.Chemische und Synthtische Pflanzenschutzmittel und Dünger nicht erlaubt.
Stickstoffversorgung des Bodens durch Winterbepflanzung von Kleeartigen Futter-
pflanzen. Stickstoffdünger zufuhr darf 170 kg pro Jahr nicht überschreiten.
Schädlinge und Unkraut werden durch richtige Boden-Bearbeitung reduziert.
Bei der Bearbeitung mit Maschinen sind spezielle Pflüge einzusetzen
( Hacken und Striegeln und 2 Schichten Pflügen ) diese ist besser für die Mineralisierung und die Unkrautregulierung.
Vorbeugende Maßnahmen bei Pflanzenkrankheiten und Schädlingen sind die richtige Standortwahl, vor der Aussaat Unkrautkur, mehrfache Bodenbearbeitung,
konkurrenzstarke Kulturen neben einander anbauen, Bearbeitung bei günstigem Wetter, Fruchtfolge mit Zwischenfrucht und Untersaaten einbauen und Hecken anlegen als Lebenraum für Nützlinge.
So erreicht man im ökologischen Landbau einen lebendigen und gesunden Boden.
Lesetipp : Bodenbearbeitung

Die Aussaat und die Pflanzen,

Grundsätzlich gilt für den Anbau der Pflanzen, in der Öko Landwirtschaft. Der Ein-
satz von Gentechnisch veränderten Pflanzen ist verboten. Synthetische und Chemische Dünger und Schutzmittel sind nicht zulässig. Man sollte tolerante und
resisdente Sorten einsetzen, am besten welche die von alters her am Standort
vorkommen. Anbaupausen und vielseitige Fruchtfolge einhalten. Den Pflanzen eine
gewissen Platz zum wachsen lassen, die Aussaat zu einem günstigen Zeitpunkt wählen. Standortwahl der Boden muss zur Pflanze passen.
Wichtig das Saatgut muss aus ökologischer Erzeugung stammen.

zum Beispiel der Weizen,

Standort : Weizen mag nährstoffreiche, lehmige Böden die gut mit Wasser versorgt sind.
Fruchtfolge : er wird nach Futter- Körnerleguminosen ( z.B. Klee, Ackerbohne )
oder z.B.  Kartoffeln, Zuckerrüben angebaut.
Aussaat : Saatgut stammt aus Öko Anbau, das Saatgut sollte dem Boden und der
Örtlichkeit angepasst sein. Die Aussaatmenge ist geringer da der Pflanze mehr
Platz zum wachsen gelassen wird. Aber dadurch kann auch zwischen den Reihen
gehackt und gemulcht werden zur Unkrautregulierung.
Düngung : Vorfrüchte ( z.B. Körnererbsen ) und Hof eigener Dünger wie Stallmist, liefern den Stickstoff im Boden. Weiter Maßnahmen wie Kalium, Phosphor und Calcium gegebenfalls nach Boden Untersuchungen.
Unkrautregulierung : wird durch Striegeln der Furchen reguliert, meistens zweimal reicht aus. Bei auftreten von Gräsern kann man das Feld auch Hacken.
Krankheiten und Schädlinge : tretten auf bei der falschen Sortenwahl des Saatguts
bei falscher Vorfrucht, schlechter Witterung dies gilt für den ganzen Landbau.

zum Beispiel die Kartoffel,

Standort : Die Kartoffel mag nährstoffreiche Böden mit ausreichen Wasser. Super
sind beim Wachstum Tagestemperaturen um 20 Grad.
Fruchtfolge : Nach Getreide, oder einer Zwischenfrucht. Kleegras sollte vermieden werden, zu hohe Stickstoff Nachlieferung.
Aussaat : Der Acker wird ja nach Boden bearbeitet, schwerer Boden vor dem Winter, leichter Boden im Winter ( Pflügen ). Aussaat darf im Öko Anbau Vorkeimen so Erkennt man früher Pilzkrankheiten, Dominanz starke gegen schwache Knolle wird verbessert. Frühes Aussortieren dadurch bessere Erträge.
Pflege des Feldes : Durch Abstriegeln und Anhäufen der Dämme im frühen Stadium dem Unkraut zu leibe gerückt.
Düngen : erfolgt mit sulfatischem Kali, wenn zu wenig Stickstoff im Boden ist mit
zugelassen Öko Stickstoffdünger.
Lagerung und Ernte : Ernte soll die Frucht nicht beschädigen. Als erstes muss die
Kartoffel während der Wundheilungsphase zwei Wochen bei 15 Grad seine Verletzungen schliesse. Dann wird Sie bei 4 Grad eingelagert.
Lessetipp : Ökolandbau

Tierhaltung,

Die Tiere sind ein wichtiger Teil für das Ökologische Systhem bei Bio Land- wirtschaft und deren Kreislaufwirtschaft. Sie helfen mit durch Ihren Stallmist die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Das eigene Futter ist biologisch Angebaut und eine wichtiger Bestandteil bei der Ernährung der Tiere.
Öko Landwirte achten auf die Artgerechte Haltung der Tiere, Sie bekommen viel
Auslauf auf der Weide, die Ställe haben eingestreute Ruhezonen, das Platzangebot
im Stall ist der größe des Tieres angepasst, Futter aus ökologischer Herkunft, das soziale Verhalten der Tiere wird respektiert.
Tiere stammen aus eigener Nachzucht oder von anderen Öko Bauerhöfen.
Verboten ist : der Einsatz von Hormon- Wachstums- und Leistungsförderen. Vor-
beugender Einsatz von Medikamenten ist nicht erlaubt. Gentechnisch Veränderte Fortpflanzung ist verboten. Tiere dürfen nicht das ganze Jahr angebunden sein.
Lessetipp : Öko-Tierhaltung 

zum Beispiel Ziegenhaltung,

Haltung : Ziegen haben keine großen Ansprüche, einfacher Kaltstall mit Streu. Im
Sommer Weidehaltung besonders bei Milchziegen.
Fütterung : Grünfutter im Sommer, sonst Heu und Stroh bei trachtigen Tieren auch Kraftfutter. Jungtiere können gleich an Kuhmilch gewöhnt werden, ab der 3 Woche muß Heu und Wasser zur Verfügung stehen. Lecksteine sollten zu Verfügung stehen.

zum Beispiel Kaninchenhaltung,

Zucht :Bei der Hasenzucht und Mast eine Gruppenhaltung Vorgeschrieben, einen
überdachten Stall für den Auslauf muss vorhanden sein. Bei der Zippenhaltung
( Häsin ) muss für jede Zippe ein eigener Nestkasten vorhanden sein. Dieser Nest-
bereich sollte in einem Vor- und Nestbereich unterteilt sein.
Bei Jungtieren muss ein spezieller Unterschlupf geschaffen werden. Auch der Aus-
lauf sollte für Jungtiere in den 1 Wochen nicht erreichbar sein.
Mast : Um Auseinanderzetzungen bei männlichen Tieren zu verringern ist es im
Stall notwendig Sichtblenden einzubauen, das die Tiere den Sichtkontakt unter-
einander unerbrechen können. Der Auslauf über zwei Zugänge ereichbar sein.
Auch in den Fressbereichen ist eine Zweiteilung einzurichten, eine Fress und ein
Ruhebereich.
Freilandhaltung : Bei Masttieren ist es angebracht wenn Unterschlüpfe vorhanden
sind. Die Weide muß regelmäßig gewechselt wird.
Lessetipp : Öko Rinderhaltung
Lessetipp : Öko Schweinehaltung
Lessetipp : Öko Geflügelhaltung

Lebensmittel-Herstellung nach Ökologischen Standart

Alle Lebensmittel die das Deutsche Bio-Siegel tragen, müssen den gesetzlichen
Anforderungen entsprechen.
Der Betrieb muss sich zertifizieren lassen, nach Umsetzung dieser Massnahmen
werden regelmäßig Kontrollen, im jährlichen Rhytmus, durchgeführt.
Dokumentation : Bio-Lebensmittel werden aus Bio-Rohstoffen hergestellt.
Mitarbeiter müssen geschult und werden erfasst, welcher Mitarbeiter welche Arbeiten durchgeführt hat. Die Rezepturen der Biowaren müssen vorhanden sein   und eine Leiferrantenliste alle Bio-Zertifiziert.  Bioware muss Ettiketten mit Hersteller und Lieferranten besitzen. Lager Eingang und Ausgang muss Dokumentiert sein und getrennt von nicht Bioprodukten.
Kontrollen werden nicht angekündigt, Kontrolleure haben freien Zugang zu allen Bereichen.
Lesstipp : Ökoverarbeitung


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